Über Scoreflection
Scoreflection begann mit einem einfachen Ärgernis: dieselbe Passage immer wieder zu üben, ohne klar zu wissen, was eigentlich schiefging. Ein Lehrer sagt es dir in einer Sekunde. Allein am Instrument rätst du. Wir wollten Noten bauen, die zuhören.
Warum wir ein eigenes Modell trainiert haben
Eine einzelne Tonhöhe zu erkennen ist gelöst — das kann jedes Stimmgerät. Ein Stück zu hören ist es nicht. Echtes Üben ist mehrstimmig, mal gehetzt und mal geschleppt, es bricht mitten im Takt ab und fängt wieder von vorn an — und es findet in Räumen statt, in denen ein Kühlschrank brummt. Fertige Tonhöhenerkennung geht daran kaputt.
Also haben wir PARformer trainiert: unser eigenes Transkriptionsmodell — klein genug, um auf einem Handy zu laufen, und gut genug, um rund 95 % der Noten zu erwischen, die du tatsächlich spielst, samt Akkorden und beiden Händen. Es speist einen Score-Follower, der weiß, was ein Wiederholungszeichen bedeutet, und nicht die Nerven verliert, wenn du einen Takt neu beginnst. Trainiert haben wir es bewusst auf einem lizenzsauberen Datensatz, damit in der App nichts auf Gewichten steht, die wir gar nicht ausliefern dürften.
Woran wir glauben
Feedback sollte sofort, konkret und ermutigend sein. Das Werkzeug sollte sich zurücknehmen und dich einfach spielen lassen.
Und es sollte deins bleiben. Das Modell läuft auf deinem Gerät — das Audio, in dem du zum neunten Mal an Takt 14 scheiterst, geht nirgendwohin. Das ist keine nachträglich angeschraubte Funktion, sondern der Grund, warum wir die Mühe auf uns genommen haben, das Modell so klein zu bekommen.
Das Team
Wir sind ein kleines Team aus Musikern und Entwicklern. Du möchtest Kontakt aufnehmen? Dann besuche unsere Kontaktseite.