Scoreflection
EN DE
App holen
Transparenz

KI-Transparenz

Zuletzt aktualisiert: 3. September 2026

Scoreflection setzt künstliche Intelligenz für drei Dinge ein: zu hören, was Sie spielen, abfotografierte Noten zu lesen und Texte zu übersetzen. Für nichts anderes. Diese Seite sagt, welche Modelle das sind, wo sie laufen, was sie falsch machen und wofür sie nie verwendet werden.

Es sind die Angaben nach Art. 50 der EU-KI-Verordnung (Verordnung (EU) 2024/1689). Derselbe Text steht in der App unter „Über“ → „Künstliche Intelligenz“. Abschnitt 9 ist die Ausnahme: Er betrifft diese Website, nicht die App.

1. Wo die Modelle laufen

  • Zuhören — auf Ihrem Gerät. Wenn Sie spielen, macht ein Tonerkennungsmodell aus dem Klang wieder Noten: Die Modelle laufen in der App auf Ihrem Telefon. Das Audio wird laufend ausgewertet und verlässt das Gerät nie.
  • Noten scannen — auf unserem Server. Ein Foto oder eine PDF-Seite, die Sie zum Scannen auswählen, wird auf den Scoreflection-Server hochgeladen und dort von einem Notenerkennungsmodell gelesen. Es dient ausschließlich dieser einen Umwandlung. Das Bild wird danach nicht aufbewahrt, gelangt nie in die geteilte Bibliothek und wird nirgendwo sonst hingeschickt.
  • Übersetzung — Dienste Dritter. Beiträge im Community-Forum können auf Wunsch maschinell übersetzt werden. Artikel der Wissensdatenbank wurden beim Erstellen der App maschinell übersetzt.

Keines dieser Modelle lernt aus Ihrem Spiel. Das einzige Audio, das je zur Verbesserung eines Modells verwendet wird, ist ein Clip, den Sie über den Schalter zur Audio-Beitragung unter „Einstellungen“ → „Datenfreigabe“ bewusst senden — und der ist aus, bis Sie ihn einschalten.

2. Was diese Modelle falsch machen

Sie erkennen Muster, sie lesen nicht — und sie irren sich mitunter mit großer Überzeugung. Wo die Grenzen liegen, ist nützlicher als eine Prozentzahl in der Überschrift:

  • Ein Scan ist eine Umwandlung nach bestem Vermögen, keine Kopie. Rechnen Sie mit falschen, fehlenden und gelegentlich erfundenen Noten. Die Genauigkeit sinkt bei Handyfotos, bei dichtem Klaviersatz, bei handschriftlichen Noten und weiter unten auf einer Seite mit viel Musik — das Modell liest eine ganze Seite auf einmal und wird gegen Ende einer vollen Seite unzuverlässiger. Vortragsbezeichnungen (Gabeln, Dynamik, Artikulation) werden deutlich schlechter erkannt als die Noten selbst. Vergleichen Sie einen Scan immer mit dem Original, bevor Sie daraus spielen, ihn drucken oder weitergeben.
  • Die Tonerkennung beim Spielen hängt vom Raum ab. Mikrofonqualität, Nebengeräusche und ein verstimmtes Instrument kosten alle Genauigkeit. Ein als falsch markierter Ton wurde vielleicht schlicht nicht gehört.
  • Maschinelle Übersetzung kann die Bedeutung verändern. Wo ein übersetzter Text rechtliche Wirkung hat, gilt die Originalfassung.

3. KI-Ergebnisse sind als solche gekennzeichnet

Jede aus einem Scan entstandene Partitur trägt die Kennzeichnung in der Datei selbst, in deren eigenen Metadaten — nicht nur auf dem Bildschirm, der sie erzeugt hat. Wenn Sie die Datei exportieren, in einem anderen Notenprogramm öffnen oder weitergeben, bleibt die Kennzeichnung erhalten und sagt, was sie erzeugt hat und dass kein Mensch sie geprüft hat.

4. Was Scoreflection nie tut

Das sind Entwurfsentscheidungen — und der Grund, warum sich die schwierigen Fragen der KI-Verordnung hier größtenteils gar nicht stellen:

  • Keine Emotionserkennung und keine Rückschlüsse auf Stimmung oder Gemütszustand aus Ihrem Spiel, Ihrer Stimme oder Ihrem Gesicht.
  • Keine biometrische Identifizierung und keine biometrische Kategorisierung. Audio, das Sie beitragen, verbessert die Tonerkennung; es dient nie dazu, Sie zu erkennen oder einzuordnen.
  • Kein Profiling, keine Bewertung und keine Rangfolge von Personen. (Angezeigte Highscores werden durch das die Punkte des Neuronalen Netzes erzeugt, beziehen sich aber rein auf physikalische Beobachtungen und sind nicht personenspezifisch.)
  • Keine automatisierte Entscheidung mit rechtlicher oder ähnlich erheblicher Wirkung (Art. 22 DSGVO). Nichts, was ein KI-Modell erzeugt, verändert Ihr Konto, Ihr Abonnement oder Ihren Zugang zu irgendetwas.
  • Keine manipulativen oder unterschwelligen Techniken und nichts, was das Alter oder die Unerfahrenheit eines Kindes ausnutzen soll. Übungsserien und Abzeichen sind sichtbar, freiwillig und lassen sich ignorieren, ohne dass eine Funktion verloren geht.
  • Keine Werbung, keine Werbe-SDKs, keine Tracker Dritter — es entsteht also kein Profil, das verkauft werden könnte.

5. Übungsrückmeldung ist Information, keine Bewertung

Scoreflection markiert Ihr Spiel Takt für Takt und führt Statistik darüber, was Sie geübt haben. Das ist Rückmeldung für Sie. Sie dient nicht dazu, Sie zu benoten, Inhalte freizuschalten oder zu sperren oder über Sie an jemanden zu berichten — und Scoreflection wird nicht von Schulen oder Prüfungsstellen eingesetzt, um über Zulassung, Versetzung oder Ergebnisse zu entscheiden. Sollte sich das je ändern, fiele es als Hochrisiko-Anwendung unter Anhang III der KI-Verordnung, und diese Seite würde es sagen, bevor es geschieht.

6. Sie behalten die Kontrolle

Nichts, was ein Modell erzeugt, wird ungefragt übernommen. Ein Scan landet erst in Ihrer Bibliothek, wenn Sie ihn annehmen, und Sie können jede umgewandelte Partitur danach bearbeiten oder löschen. Sie können jede Rückmeldung ignorieren, das Mikrofon ausschalten und die gesamte Notenbibliothek ohne Konto benutzen.

7. Trainingsdaten

Das Notenerkennungsmodell wurde auf selbst generierten Daten sowie gemeinfreien Notenausgaben und auf Fotos davon trainiert, die wir selbst angefertigt haben, zusammen mit den offen lizenzierten Forschungsdatensätzen seiner Autoren. Es wurde nicht auf Nutzerinhalten trainiert, und die geteilte Scoreflection-Bibliothek enthält von vornherein ausschließlich gemeinfreie Musik.

8. Diese Website

Alles oben betrifft die App. Dieser Abschnitt betrifft die Seite, die Sie gerade lesen — denn auch hier ist einiges mit KI entstanden.

  • Die Illustrationen sind KI-gezeichnet und von Hand überarbeitet. Der Symbole und Icons, die Abschnittstrenner und die Fehlerseiten wurden mit einem KI-Designwerkzeug gezeichnet und anschließend von Hand nachgearbeitet: auf die Farben der App umgefärbt und dort neu gezeichnet, wo die Geometrie nicht stimmte. Es sind stilisierte Zeichnungen; sie bilden nichts ab, was es gibt.
  • Die Screenshots sind echt. Jedes Bild der App auf dieser Website ist eine unbearbeitete Aufnahme von einem Gerät, auf dem sie läuft: zugeschnitten und verkleinert, mehr nicht. Nichts daran ist erzeugt, montiert oder von einem Modell aufgehübscht. Wo eine Aufnahme eine nach einer Übungsrunde markierte Partitur zeigt, sind es die Markierungen, die die App gesetzt hat. Das ist eine Regel, an die wir uns halten, und nicht eine Beschreibung der Bilder, die heute zufällig hier stehen.
  • Die Texte schreibt ein Mensch, auch diese Seite.

Gekennzeichnet ist nichts davon im Bild selbst, weil der Fall, auf den Art. 50 Abs. 4 der KI-Verordnung zielt, hier nicht eintritt: Nichts auf dieser Website ist künstlich erzeugter Inhalt, der einer echten Person, einem echten Ort oder einem echten Geschehen so nahekommt, dass man ihn dafür halten könnte. Deshalb steht es hier in Worten.

9. Fragen

Wenn hier etwas unklar ist oder ein Modell etwas getan hat, was diese Seite nicht beschreibt, sagen Sie es uns — siehe Kontakt. Sicherheitsprobleme haben einen eigenen Weg: Produktsicherheit.

10. Änderungen

Wir aktualisieren diese Seite, wenn sich das Produkt ändert. Das Datum oben ist die letzte Änderung.